„The Handmaid’s Tale“ geht in die zweite Runde!

"The Handmaid's Tale" - Staffel 2 - ab 25. April 2018

Diese Woche ist es soweit: Am 25. April 2018 startet die 2. Staffel von „The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd“!

Mit dabei ist wieder Samira Wiley, die diese Rolle nach ihrem Ende bei „Orange Is The New Black“ antrat. Für die Rolle der lesbischen Moira heimste sie gar eine Emmy-Nominierung ein.

Für alle, die die preisgekrönte erste Staffel nicht gesehen haben – „The Handmaid’s Tale“ ist alles andere als leichte Kost. Elisabeth Moss’ Rolle hieß einst June – eine der wenigen noch gebärfähigen Frauen nach einer Atomkatastrophe. Der neugebildete christlich-fundamentalistische Staat Gilead unterjocht all seine Frauen, doch die fruchtbaren werden zum Besitztum von Männern, um deren Stammhalter zu garantieren. Das macht aus June „Offred“, benannt nach ihrem Eigentümer. Die Versklavung findet da aber noch kein Ende, denn da gibt es noch Bordelle sowie Arbeit in der radioaktiven Zone. Moira ist Junes beste Freundin, die die Zeichen des aufkommenden Regimes deutlich eher gelesen hat.

Zwar ist es einfach schwierig, wenn Gewalt gegen Frauen derart großer Bestandteil einer Serie ist, die letztlich als Produktion Kapitel aus dem Thema schlägt. Doch die Dystopie von „The Handmaid’s Tale“ ist nicht völlig absurd und findet daher seine Zuschauer, ebenso wie zum Beispiel „Hunger Games“. Der Funke Wahrscheinlichkeit trifft in der zweiten Staffel unsere derzeitige Realität: Die Frauen begehren auf. #MeToo und #TimesUp haben die Autoren inspiriert.

Damit orientieren sich die dreizehn neuen Folgen nicht an der Romanvorlage von Margaret Atwood. Diese wurde zitiert, dass sie nichts erfindet – schockierendes wie Genitalverstümmlung bei Frauen kommt ja furchtbarer Weise tatsächlich in Teilen unserer Welt vor. Auch spielt die Serie damit, dass Frauen sehr realitätsähnlich gegeneinander aufgebracht werden, da sie hier in ein Kastensystem unterteilt sind. Zum Cast gehört auch „Gilmore GirlAlexis Bledel, die nach ihrem Part in „Jenny’s Wedding“ erneut eine Lesbe spielt. Die Fruchtbarkeit von Emily rettet die ehemalige Uniprofessorin zunächst, denn nicht nur ihre Sexualität, sondern auch ihr Beruf ist verboten. Wie ihre Kolleginnen kommt Alexis häufig ohne viel Dialog aus – „The Handmaid’s Tale“ ist eine brutal ruhige Serie. Wir sind gespannt, ob sie lauter wird!


Während die 2. Staffel (13 Episoden) zunächst auf englisch beim amerikanischen Streaming-Dienst Hulu zu sehen sein wird, findet ihr Staffel 1 bei EntertainTV von der Telekom auf deutsch.

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