„Ray Donovan“ – mit Katherine Moenning als taffe lesbische Assistentin

Drama-Serie "Ray Donovan" mit Katherine Moenning

Katherine Moenning teilte diese Woche via Twitter mit, beim „The L Word“-Reboot als Executive Producerin dabei zu sein. Doch was hat sie eigentlich in der Zwischenzeit getrieben? Unter anderem: In „Ray Donovan“ eine ziemlich taffe Lesbe geben!

Die Unterwelt Hollywoods erwacht und so auch Ray Donovan – der Troubleshooter der Reichen und Schönen ruft seine Assistentin Lena an, die eben noch friedlich mit einer Gespielin im Bett geschlafen hat.

Wir lernen schnell über Lena, dass sie sich am liebsten in hinreißende, kuschelige Oberteile, Röhrenjeans und Pistolboots kleidet – und leider doch viel zu selten zum Einsatz kommt. Immerhin ist sie ein konstanter Charakter seit 2013 und 48 auf Netflix verfügbaren Folgen, wenn sie auch in manchen Episoden nur das Telefon bedient beziehungsweise manchmal sogar nur zu hören ist und eben ihren Boss Ray Donovan wie seit fünfzehn Jahren unterstützt. Damals hat Ray die mit Wutproblemen geplagte Lena, Tochter eines schlechten Vaters, aus dem Gefängnis geholt, wie wir im Finale der ersten Staffel erfahren. Seitdem ist Lena an seiner Seite, sei es bei Abhöraktionen oder als getarnte Modefotografin (1.9 „Road Trip“).

„You should tell her you love her!“ „But I don’t love her.“ „Tell her anyway!“

Und manchmal, ja, da spielt sie nicht mit Affären, sondern die mit ihr (zum Beispiel Jolene Andersen). Allerdings ist es nicht so, dass sie sich das lange gefallen lassen würde. Für humorvolle Momente übrigens sorgen 2.1 „Yo Soy Capitán“ und 2.2 „Uber Ray“.

Für Fans von Selbstjustizlern wie „Sopranos“ oder „Sons of Anarchy“ eignet sich die TV-Preis-ausgezeichnete Serie sehr. Da prinzipiell mit niemanden zimperlich umgegangen wird, schlägt auch Lena einmal mit und auch ohne (1.6 „Bridget“) Ansage zu.

„I told you not to bother me at work.“ „I’m lonely.“ „Then get a cat.“

Den gewissen Male Gaze kann man bei einer so testosterongeladenen Show natürlich nicht abstreiten – so auch nicht bei einer Knutschszene in Staffel 4. Nichtsdestotrotz spielt Katherine Moennig mit charismatischer Reife. Transsexuelle Charaktere machen die Serie zusätzlich diverser, doch gleichzeitig ist diese auch beherrscht von Vorurteilen, Schwulenhass, Kindesmissbrauch und häuslicher Gewalt. In Auftrag gegeben hat die Serie übrigens Showtime, ehemalige und neue Heimat von „The L Word“.

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Die fünfte Staffel läuft ab 11. Dezember 2017 bei SkyAtlantic um 20:15 Uhr jeweils in Doppelfolge.

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