MISS*TER HOMOPHOBIA 2017: Gesucht werden eure Vorschläge!

Wer sind eure Kanditat*innen zur "MISS*TER HOMOPHOBIA 2017"-Wahl? - ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH!

© ENOUGH is ENOUGH!

Zum bereits 3. Mal zeichnet die Menschenrechtsinitiative ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH! wieder die “Miss Homophobia” bzw. (in diesem Jahr zum 1. Mal) den “Mister Homophobia” aus.

Der Preis ist kein Dank – er ist der “Titel der Schande”.
Wer ihn erhält, hat ihn auch verdient!

In diesem Jahr gibt es die Möglichkeit, eure Vorschläge bis zum 19. Oktober 2017 (23:59 Uhr) online einzureichen. Dazu hat die Initiative 3 Möglichkeiten zum Voting geschaffen:

  • Das Online Voting: 
    www.bit.ly/Miss-ter-Homophobia-2017
  • Das E-Mail-Voting:
    Schreibt eure beiden Vorschläge (Miss und Mister) an vote@enough-is-enough.eu
  • Das Messenger-Voting auf Facebook:
    Schreibt einfach das Wort “Wahl” als Message an die Facebookseite ENOUGH is ENOUGH – OPEN YOUR MOUTH und der ChatBot führt euch durch die 1. Runde der Abstimmung.

Die Auswahl der Kandidat*innen endet am 19. Oktober 2017 um 23:59 Uhr! Ab dem 20. Oktober stehen dann die 6 Finalist*innen zur finalen Wahl bereit. Die Wahl ist nur auf Personen aus Deutschland beschränkt. Jede*r darf nur einmal abstimmen.

Unter allen Teilnehmenden im Messenger-ChatBot werden 5 HOUSE OF PRIDE-CDs und 10 EiE-PrideBoxen in der Größe L verlost.

Gewinnerin 2015 & 2016

ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH! kürte nach 2015 die „DEMO FÜR ALLE“-Chefin Hedwig Freifrau von Beverfoerde auch 2016 zur „MISS HOMOPHOBIA“.

Die „Miss Homophobia“ 2015/2016, Hedwig Freifrau von Beverfoerde, Zeichnung © Bernd Ertl

Dazu erklärtet das Team von ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH!

„Wir wissen, dass weder die Auswahl der Kandidatinnen noch die Abstimmung repräsentativ ist. Trotzdem zeigt das deutliche Ergebnis, wie groß die Sorge innerhalb der LGTBI*-Community über die Ressentiments sind, die durch das Umfeld der „Demo für alle“ kultiviert werden. Kampfbegriffe wie „Frühsexualisierung“, werden heute ganz selbstverständlich in der politischen Debatte benutzt, obwohl die damit verbundenen Vorwürfe und Szenarien rein konstruiert sind und mit der tatsächlichen Situation nichts zu tun haben. Weder sollen in deutschen Schulen Kinder „sexualisiert“ werden, noch geht es darum, für Homosexualität zu „werben“.

Tatsächlich machen Frau von Beverfoerde und die „Demo für alle“ Stimmung gegen eine Behandlung des Themas Homosexualität als eine gleichwertige sexuelle Orientierung. Damit richten sie einen großen Schaden an, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die gerade dabei sind, ihre sexuelle Identität zu entdecken, und auch durch die „Demo für Alle“ immer mehr mit einer gesellschaftlichen Stimmung konfrontiert werden, die Homosexualität wie eine Krankheit darstellt, vor der besonders junge Menschen geschützt werden müssen. Wir als Menschenrechtsinitiative wissen aus unserer täglichen Arbeit auch, wie sehr sich Eltern und Lehrer immer mehr verunsichert fühlen, und ein entspannter angemessener Umgang mit dem Thema Homosexualität immer schwieriger wird.

Die „Demo für alle“ arbeitet nicht nur mit der AfD zusammen. Sie wirkt auch in andere Parteien hinein, insbesondere in die Union. Hedwig Freifrau von Beverfoerde hat ganz persönlich einen großen Anteil daran, dass Homophobie in unserer Gesellschaft salonfähiger wird.

Wir rufen dazu auf, sich diesem Hass entgegen zu stellen. Nicht nur Homosexuelle, sondern besonders auch Heterosexuelle. Es sind zum allergrößten Teil ihre Kinder, gegen die sich dieser Hass richtet.“

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