Maksim Reimer verlor Plattenvertrag wegen Song gegen Homophobie

Label kündigte Maksim Reimers Plattenvertrag. Der Grund: Lesben im Musikvideo!

Nach dem Massaker in Orlando veröffentlichte der schwule Sänger Maksim Reimer (25) seinen Song, gekoppelt mit einem lesbischen Musikvideo. Das Ergebnis: Sein Plattenvertrag wurde gekündigt!

Maksim Reimer bekam von seinem Musiklabel immer wieder zu hören, er sei zu schwul. Man befürchtete, dass er aufgrund seiner Homosexualität nicht bei der breiten Masse ankommen könnte.

Auch gegen sein neues Musikvideo, in dem man zwei verliebte lesbische Frauen, die mit Vorurteilen der Gesellschaft sowie mit ihren homophoben Eltern dealen müssen, sieht, gab es große Einwände. Maksim veröffentlichte das Video kurz nach dem Vorfall „Orlando“ trotzdem. Was folgte war die sofortige Kündigung seines Plattenvertrages, obwohl bereits diesen Herbst sein neues Album erscheinen sollte.

Mit der Veröffentlichung des Musikvideos hat sich Sänger Maksim explizit für den offenen Umgang mit seiner Homosexualität sowie für den Kampf gegen Homophobie entschieden. Den Rücken stärkt ihm jetzt sein Kölner Manager Uwe Weiler.

Homophobie in der Musikbranche gibt es also auch 2016 noch! Maksim ist gerade auf der Suche nach einem neuen Label – wir sind sicher, dass er ganz schnell ein richtig tolles finden wird!

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