Liebeskummer: Die 4 Phasen nach einer Trennung!

Das sind die 4 Phasen nach einer Trennung!

Jeder von uns wird es höchstwahrscheinlich mindestens einmal im Leben erfahren: Trennung – das Aus einer Beziehung!

Eine Trennung vollzieht sich immer in 4 Phasen, wobei sich allerdings jede Phase mehrmals wiederholen kann. Wie Connie Francis einst sang, „die Liebe ist ein seltsames Spiel“. Weil einem das aber oft gar nicht so bewusst ist, möchte ich euch diese Trennungsphasen ein wenig näher bringen.

  1. Phase: Leugnen – nicht wahrhaben wollen

    Der Moment der Trennung trifft uns oft wie ein Faustschlag ins Gesicht. Viele von uns kennen sie, die „böse“ SMS, in der die ebenfalls drei berühmten Worte stehen: „Es ist aus!“. Besser und trotzdem erschreckend das persönliche Gespräch, beginnend mit der Floskel: „Wir müssen reden … „. Auch in den Top drei befindet sich folgendes Szenario: Man kommt nichtsahnend nach Hause und was man vorfindet ist eine verlassene Wohnung sowie einen gut sichtbar auf den Küchentisch hinterlegten Zettel mit den aussagekräftigen Sätzen: „Bin bei Freundin XY. Ich brauche eine Pause!“. Nicht selten ist Frau dann eine Woche später mit Freundin XY zusammen …Es mag auch vorkommen, dass wir schon seit Tagen spüren, irgendetwas stimmt nicht. Aber selbst dann trifft uns die vollzogene Trennung gleichermaßen hart, auch, wenn wir es uns dies eigentlich lieber nicht eingestehen wollen. Hinterher fragt sich dann aber doch Dinge wie: „Wo ist die Liebe plötzlich hin? War es vielleicht nur eine Kurzschlussreaktion? Wird sie mich gleich anrufen und mir sagen, dass sie es gar nicht so meinte?“.

    Eine Trennung macht einfach keinen Sinn, schließlich hat man gemeinsam bereits so viel durchgestanden und erlebt. Warum sollte man diese Krise dann nicht auch gemeinsam meistern können? Aber das ist Schwachsinn! Denn, wenn man den Tatsachen ins Auge sieht, weiß man, es ist aus. Aber das wird man erst später realisieren.

    Die ersten Stunden nach einer Trennung befand ich mich immer in einer Art Schockstarre. In mir – Milliarden von Gedanken, Wut und Trauer zugleich. Und dann begann ich immer zu überlegen, Pläne zu schmieden: „Was kann ich tun, um die Trennung abzuwenden? Was kann ich tun, damit SIE bleibt?“.

    Auch ich dachte zuerst immer: „Nein, das kann nicht sein, nicht SIE!“ und im Vordergrund stand immer folgendes aufopferungshafte Verhalten meinerseits: „Ich liebe SIE doch so sehr. Ich werde mich ändern, wenn SIE mir nur diese eine Chance gibt…!“. Nicht zu vergessen natürlich der immer wiederkehrende Gedanken: „Verlass mich nicht, ich kann und will nicht mehr ohne dich leben!“.

    Man kann nicht anders, als immer nur an SIE zu denken. Das Atmen, das Aufstehen, das Essen – alles fällt schwer. Am Anfang hatte ich jedesmal das Gefühl: Scheiße, das ist alles nur ein böser Traum!

    Diese erste Phase der Trennung dauert immer unterschiedlich lange, mal nur ein paar Stunden und manchmal sogar Tage. Aber immer führt sie uns in die zweite Phase.

  2. Phase: Trauer – aufbrechende Gefühle

    Haben wir dann verstanden, dass es aus und vorbei ist, dann überkommt uns Trauer und Angst: „SIE ist weg, was mache ich ohne SIE? Ich werde nie wieder eine Frau so sehr lieben können! Wie soll ich ohne SIE weiter leben?“.Es tut gut, sich in dieser Phase zurückzuziehen um dann später wie ein Phoenix aus der Asche aufzustehen. Sich nicht nur an die schlechten Zeiten, sondern vor allem auch an die schönen Erlebnisse mit der Ex zu erinnern hilft beim Verarbeiten. Natürlich wird viel geweint. Ich fühlte mich in dieser Phase immer leer, hatte das Gefühl versagt zu haben oder nicht gut genug gewesen zu sein, hatte Schuldgefühle und vor allem begleitete mich die unglaubliche Angst vor dem Alleinsein. Hilfreich sind an dieser Stelle gute Freunde die einfach trösten bzw. zuhören.

    ⇒Achtung: Wir neigen dazu uns in solchen Gedanken zu verlieren. Darum jetzt der Tipp, genau hier einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu setzen um wieder frei in die Zukunft zu blicken.

    Zum Ende dieser Phase beginnen wir uns langsam wieder zu öffnen, wir überlegen, wie kann mein Leben ohne SIE aussehen und schon befinden wir uns in der nächsten Phase.

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  3. Phase: Neuorientierung – Rise Like A Phoenix

    Jetzt fangen wir an, uns auf ein Leben ohne SIE vorzubereiten. Die Gedanken an SIE und die damalige Zeit werden automatisch zunehmend weniger: Wir gehen wieder raus, treffen Freunde und lernen neue Leute kennen.Für mich war das immer die Zeit, in der ich zum Friseur gegangen bin, neue Klamotten gekauft habe und abends mit der besten Freundin auf dem Kiez „die Sau“ rausließ.

    Gefühle, Wut und Enttäuschung, gegenüber der Ex werden minimieren sich und wir fangen an, immer distanzierter auf die vergangene Beziehung zurückzublicken.

    Diese Phase ist eine tolle Zeit um neue Projekte und Hobbys zu starten! Einmal verstanden, dass man wieder frei und unabhängig ist, liegt es nahe, jetzt wieder das Positive zu sehen und neue Chancen zu nutzen. Immer mehr genießen wir nun unser vollkommen selbstbestimmtes Leben, treffen unsere ganz eigenen Entscheidungen und tun einfach das, was uns gerade in den Sinn kommt. Es ist ja niemand da, der darüber meckert. 😉

    Plötzlich bieten sich uns unendlich viele Möglichkeiten die wiederum Möglichkeiten bieten unser Leben zu bestreiten. Eine davon sind Frauen. Hier stellt sich die Frage: Möchte man nun weiterhin für sich bleiben, Spaß haben oder vielleicht sogar eine neue Beziehung eingehen?

    Fast nahtlos ist nun der Übergang in die letzte Phase.

  4. Phase: Akzeptanz – neuer Lebensentwurf

    Wir haben mit der alten Beziehung abgeschlossen und neues Selbstbewusstsein getankt. Wir haben es geschafft! Wir fühlen uns toll! Wir sind stärker und viel erfahrener als zuvor.Es ist nun möglich nachzuvollziehen, warum die Beziehung damals scheiterte und akzeptiert ist es auch. Die Zukunft kann kommen, denn wir sind bereit!

1 KOMMENTAR

  1. Ich bin keine Szenen Lesbe. Liebe unter Frauen und Mädchen ist sehr Facetten reich, von unerfahren und scheu bis erfahren und zu allem bereit. Das sind meine bisherigen Erfahrungen in meinen Ferien.

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