L-Classics Revisited: “Saving Face”

US-amerikanische Komödie "Saving Face"

Wenige L-Filme sind so lustig, süß und herzzereißend, während sie mit solch expliziten geschmackvollen Szenen überzeugen wie die US-amerikanische Komödie “Saving Face”…

Der turbulente Film “Saving Face” spielt zu einem großen Teil in Flushing, Queens, New York City. Zwangsläufig gehört auchdie 29-jährige Wilhelmina Pang (Michelle Krusiec) zur großen chinesischen Gemeinde, in der ihr Großvater sehr angesehen ist. Beim wöchentlichen Tanzabend verschießt sie sich Knall auf Fall in die hübsche Ballerina Vivian Shing (Lynn Chen).

Am nächsten Tag treffen die beiden Frauen im Krankenhaus, in dem Wilhelmina als Assistenzärztin arbeitet, erneut aufeinander. Wilhelminas Gefühle stoßen dabei sogar auf Gegenliebe – doch ganz so einfach passen die Leben und Karrieren der Verliebten nicht zusammen.

Als wäre das nicht schon genug, gibt es natürlich noch andere Probleme: Wilhelminas Mutter Hwei-Lan Gao (Joan Chen) zieht bei ihr ein. Warum? Sie ist mit ihren 48 Jahren erneut schwanger geworden, was in ihrem Elternhaus, in dem sie bis dato lebte und dort ihre Mutter pflegte, nicht erwünscht ist. Ein Ereignis, das natürlich für ordentlich Tratsch sorgt.

Die Storyline der schwangeren Mutter nimmt einen großen Teil der Geschichte ein. Allerdings spielt sie den lesbischen Inhalt keinesfalls an den Wand – denn die Mutter ignoriert das Coming-Out ihrer Tochter vehement…


Entstanden 2004 ist “Saving Face” (unter der Regie der Drehbuchautorin Alice Wu, Mitproduzent: Will Smith) zeitlos, auch in seiner Ästhetik.

Wie der Titel schon sagt – das Gesicht soll bewahrt werden: Die Mutter wird von der Familie verstoßen, weil sie schwanger und unverheiratet ist. Das Leben ihrer eigenen Tochter kann aber auch sie nicht akzeptieren. Ob die Figuren innerhalb der liebevoll inszenierten Geschichte am Ende doch noch schlauer werden?

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