Kneipentour in Köln mit der Kölsch-Card

Einen Abend mit Freunden. Ohne Bargeld, bis auf 4 Euro für den obligatorischen Nacht-Döner.

Eine tolle Idee und mit der Kölsch-Card ganz leicht! Die Kölsch-Card ist eine Art Prepaidkarte für das beste Bier der Welt. Auf der Homepage www.koelsch-card.de kann man sie ganz einfach bestellen und sowohl auf einem praktischen Stadtplan als auch in einer ausführlichen Auflistung der beteiligten Kneipen nachsehen, wo die Kölsch-Card bis jetzt gültig ist.

Erhältlich ist sie für den großen Durst im Wert von 25 Euro (22 Kölsch) – für eine kleine Kneipentour bietet sich die 11 Euro Variante ( 9 Kölsch) an. Garantiert wird ein Kölschpreis von 1,14 Euro (man spart also 35 % pro Getränk). Die ausgewählten Kneipen (zum Teil auch tolle Restaurants) sind super in der Stadt verteilt, sodass man sich eigentlich immer in der Nähe einer Kneipe befindet. Natürlich bietet sich dann auch gleich eine ausgiebige Kneipentour an. Sehr praktisch, um das Kölner Kölschleben ausgiebig kennenzulernen!

Genau so haben wir es gemacht – darum kommt jetzt der verkaterte Erfahrungsbericht:
Wohnhaft in der Innenstadt, sind wir mit der Kölsch-Card im Gepäck nach Ehrenfeld, um auch mal die Kneipen dort zu testen. Ein bisschen unwohl ist einem anfangs schon. Mit einer Plastikkarte Bier bezahlen? Also haben wir an der Theke erstmal vorsichtshalber nachgefragt. Aber es war total unkompliziert, die Unsicherheit und das Nachfragen waren völlig umsonst! Darum wurde direkt einmal eine Runde Bier für alle bestellt. Und noch eine. Und noch eine…

Was allerdings empfehlenswert vor einer solchen Tour ist: Schaut vorher unbedingt im Internet nach, wann die Karten gelten! Die meisten der beteiligten Kneipen akzeptieren die Kölsch-Card zwar durchgängig, allerdings gibt es hier und da welche, bei denen die Karte nur unter der Woche oder nicht während Sky-Übertragungen zu Einsatz kommen darf. Auch die Anzahl an Bieren kann auf maximal 10 Bier pro Tag und pro Karte innerhalb einer Kneipe beschränkt werden. Ein absolutes Besäufnis in einer einzigen Kneipe ist also nicht drin. Da wir aber sowieso nicht vorhatten, in nur einer Kneipe zu versacken, war das für uns kein Problem. Nach ein paar Runden in Kneipe Nr.1, ging es auch schon wieder weiter. Da wir uns vorher aufgeschrieben haben, welche teilnehmenden Kneipen auf unserer Route liegen, denn eine App dazu gibt es bisher noch nicht, landeten wir auch schneller als gedacht in Kneipe Nr.2 und es konnte weitergehen…

Aktuell ist die Anzahl der Kneipen zwar noch sehr übersichtlich, aber es kommen stetig neue hinzu! Nachdem wir die 3 teilnehmenden Kneipen in Ehrenfeld “leergetrunken” hatten, ging es für uns, mit hervorragender Bierlaune aber noch nicht gänzlich gestilltem Durst, zurück in die Innenstadt, wo wir das Kwartier Latäng unsicher machten. Vor uns lagen weitere 3 Kneipen und nachdem wir auch hier unser Bestes gaben, versackten wir schließlich – in guter, alter Tradition – im Dönerladen um die Ecke und rundeten somit den Abend zufrieden ab.

Wer also gern einmal auf Bargeld und Portemonnaie verzichtet, für den ist die Kölsch-Card genau das richtige! Gleichzeitig schreibt sie Dir ein Bier-Limit vor, was manchmal gar nicht so verkehrt ist. Denn ist die Karte leer, bist du vielleicht schon voll genug. 😉


Unser Tipp: Köln, auch bekannt als die Schwulen- und Lesbenhochburg Deutschlands, hat so einiges an exzellenten Partys zu bieten. Der CSD findet vom 3. bis 5. Juli 2015 statt. Wenn Du jetzt denkst, dass die Kölsch-Card ein praktischer Begleiter zum Vorglühen oder während des CSDs ist, haben wir hier einen Code, mit dem Du beide Kölsch-Card Varianten noch ein bisschen günstiger (5% auf den Bestellwert) erwerben kannst: SL2015 ! (Ausgenommen: Sondereditionen)

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