Katharina Müller: Rosie und die Suffragetten

Am 1. September 2015 veröffentlichte Katharina Müller im Querverlag den historischen Roman „Rosie und die Suffragetten“ – eine Geschichte über die Londoner Vorkämpferinnen zum heutigen Feminismus.

1908 Nordengland. Als das engagierte Dienstmädchen Rosie, das fleißig näht und ebenso fleißig stottert, im zarten Alter von 18 Jahren spontan nach London aufbricht, rechnet sie in ihrer Naivität weder mit der „Untergrundbahn“, noch damit, Teil einer feministischen Revolution zu werden. Bereits am Bahnhof begegnet sie der rothaarigen Jane, in die sie sich Hals über Kopf verliebt. Wenig später landet Rosie als Dienstmädchen im Haushalt der berühmten Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst, die für das Wahlrecht der Frauen kämpft.

In Bezug auf die Liebe fällt der Groschen bei der jungen Frau, die gerne Liebe mit Idealisierung verwechselt, allerdings noch lange nicht, egal, wie oft sie die Hochzeit mit dem attraktiven Hafenarbeiter George hinauszögert.

Rosie zeigt Leidenschaft in ihren Diskussionen mit Mrs Pankhurst und beschließt, sich ebenfalls für das Frauenwahlrecht politisch zu engagieren. Da Pankhurst mit ihren Suffragetten allerdings nur das Wahlrecht für vermögende Damen erkämpfen will, fühlt sich Rosie schnell deren quirligen Tochter Sylvia, für die nichts unmöglich ist und die sich für die Arbeiterbewegung engagiert,  näher und lernt, sich für ihre Forderungen und Überzeugungen einzusetzen. Mit der Zeit muss Rosie feststellen, dass die Kämpferinnen für ‘Gleichheit und Gerechtigkeit unter den Geschlechtern’ trotzdessen  Standesunterschiede machen. As sie sich dagegen auflehnt, kündigt ihr Prankhurst kurzerhand die Anstellung. Doch das ermutigt Rosie nur, weiter für ihre Rechte als Frau zu kämpfen…


In “Rosie und die Suffragetten” lässt Katharina Müller die Jahre 1908-1920 lebendig werden und erzählt ein bedeutendes Kapitel aus der Geschichte der ersten Frauenbewegung.

Historischer Roman: Rosie und die Suffragetten

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