GENDERS* – erste deutsche YouTube-Serie zum Thema Trans*!

GENDERS* - NEUE YouTube-Serie über das Thema Trans*

© GENDERS*

“Es ist okay, anders zu sein” – GENDERS* ist die erste deutsche Serie rund um das Thema Trans*

Sebastian, Marc, Lucas, Philipp, Dominik und Johanna – so heißen die Hauptdarsteller von GENDERS*, der ersten deutschen Webserie rund um das Thema Trans* und geschlechtliche Vielfalt.

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In fünf Folgen erzählt die neue Serie “GENDERS*” typische Geschichten auf dem Weg von trans* Jugendlichen in Deutschland. Dabei steht die Suche nach der eigenen geschlechtlichen Identität, das Coming-out bei den Eltern, die Nichtakzeptanz und das Misgendern (dem falsch Geschlecht zugeordnet zu werden) im Alltag, der Herausforderung der Partnersuche und das Coming-out als trans* in Beziehungen im Vordergrund. Dabei spat die Serie allerdings Triggerthemen wie selbstverletzendes Verhalten oder übergriffige Sprache in Dating-Apps nicht aus.

Eine Serie, die Mut machen soll!

Die Botschaft lautet: Es ist okay, zu sein, wie man ist. Es ist okay, anders zu sein. Es ist okay, sich nicht sicher zu sein, wer man ist”, sagt Moritz. Er hatte gemeinsam mit Sam die Idee zur Serie, die ab sofort kostenlos auf YouTube zu sehen ist:

Die Sehnsucht nach Sichtbarkeit ist groß

“Wir fanden, dass noch nicht genug trans* Themen in den Medien vorkommen und es vor allem an Geschichten fehlt, die trans* Menschen über sich selbst erzählen”, erklärt Sam. Das soll GENDERS*, die erste deutsche Serie die aus der trans* Community selbst kommt, ändern, indem jene Begebenheiten erzählt werden, die sich in vielen Biografien trans* Jugendlicher wiederfinden.

Besonders wichtig war den jungen Machern*innen der Serie vor allem, dass die trans* Charaktere entgegen anderer Filme, in denen trans* Rollen oft mit cis-geschlechtlichen Darstellern*innen besetzt sind, hier von trans* Personen selbst gespielt werden. Ein wichtiger Aspekt um authentische Rollen zu zeigen, die mit ihrer Echtheit die Identifikation mit den Charakteren begünstigen.

Ebenfalls hervorzuheben sind an dieser stelle die kurzen Videoportraits über das private Leben der einzelnen GENDERS*-Darsteller*innen.

Das Unwissen über trans* Themen ist noch groß

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“GENDERS* richtet sich an andere trans* Personen selbst, die sich hoffentlich darin wiedererkennen können, aber auch Menschen, die nicht trans* sind und dadurch ein wenig aufgeklärt werden können”, ergänzt Sam. Dieser Anspruch galt auch für das Team von Jugendlichen, welches die Serie über mehrere Monate realisiert hat. Im anyway in Köln arbeiteten Trans* und cis Jugendliche gemeinsam an diesem Projekt und lernten voneinander – z.B. was das Vokabular betrifft. FtM, MtF, Binder, Misgendern, Packer, Mastek, Passing, stealth sind einige trans*-spezifische Worte, die nicht nur im Entstehungsprozess der Serie bei einigen Fragen hinterließen.

“Ich habe viel über das Thema gelernt, weil ich vorher keine Menschen persönlich kannte, die trans*, inter oder non-binary sind. Das war für mich sehr spannend und schön, diese Menschen kennenzulernen”, sagt Henning aus dem Team.

Wer mehr über das Thema trans* erfahren möchte oder die Erklärung zu oben erwähnten Begriffen sucht, der findet hier mehr Informationen.


Das Serienprojekt GENDERNS* wurde von der Aktion Mensch finanziell unterstützt, sodass die meisten Kosten gedeckt werden konnten – bis auf 1850 € noch offene Produktionskosten. Aus diesem Grund freut sich der Verein queerblick e.V. über Spenden an:

queerblick e.V.
IBAN: DE70830654080004022734
BIC: GENODEF1SLR
VR Alternburger Land/ Skatbank

 

queerblick e.V.

Medienarbeit mit schwulen, lesbischen, bisexuellen und transidenten Jugendlichen. Medien spielen eine entscheidende Rolle im Coming-out. Deshalb engagiert sich queerblick e.V. für LGBT*-Medienarbeit.

c/o Sunrise, Geschwister-Scholl-Str. 33 – 37, 44135 Dortmund
info@queerblick.tv, youtube.de/queerblickTV

Quelle: Pressemitteilung queerblick e.V. – Falk Steinborn vom 17.12.2017

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