GAYBY BABY: Ab 23. Juni 2016 im Kino!

GAYBY BABY: Eine intime und humorvolle Erzählung über vier Kinder und ihre Regenbogenfamilien!

In der australischen Doku GAYBY BABY, die am 23. Juni knapp einen Monat vor dem Berliner CSD in den deutschen Kinos startet, begleitet die Regisseurin Maya Newell – selbst ein Gayby –  vier Kinder aus Regenbogenfamilien. Zum Kinostart gibt es in mehreren Städten Sonderveranstaltungen mit Diskussionsrunden zum Thema Regenbogenfamilien sowie eine Kinotour in Anwesenheit der Produzentin Charlotte Mars.

GB-posterDE1-424x600Die vier Kinder Gus, Ebony, Matt und Graham führen alle ein unterschiedliches Leben, doch haben sie eines gemeinsam: Sie sind sogenannte Gaybys und wachsen in Regenbogenfamilien auf – Familien, die noch immer nicht gleichgestellt sind. Mit ihrer kraftvollen Dokumentation gewährt uns Regisseurin Maya Newell einen privaten Einblick über vier Jahre in den Alltag dieser Kinder und ihren Familien. Wir begleiten sie ein Stück weit, wie sie erwachsen werden, ihren Platz in der Gesellschaft finden und gleichzeitig damit umzugehen lernen was es bedeutet, Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren zu sein. Bewegend und lebendig zeigt GAYBY BABY, dass Familie eben mehr ist als einfach nur „Vater, Mutter, Kind”.

Während Gus (10) herauszufinden versucht, was „männlich“ eigentlich bedeutet und sich zum Leidwesen seiner Mütter für den Wrestling-Sport zu interessieren beginnt, fragt sich Matt (11), warum er an einen Gott glauben soll, der sagt, dass seine Mütter Sünderinnen sind. Beide Elternpaare lassen ihre Kinder schließlich nach vielen Diskussionen gewähren, da sie letztendlich sehr gefestigt in ihrer Meinung sowie in ihren Ansichten sind und siehe da, die Kinder scheinen mit der Zeit für sich eine Lösung zu finden, die alle Familienmitglieder akzeptieren können.

Ebony (12) und Graham (11) müssen feststellen, dass ihre Umgebung nicht immer tolerant gegenüber ihrem gelebten Familienmodell ist. Während Ebony versucht auf der prestigeträchtigen Newtown School of Performing Arts angenommen zu werden, von der sie sich erhofft, dort keine Diskriminierung bezüglich ihrer Regenbogenfamilie zu erleben, erfährt Graham, was gute und schlechte Lügen sind und dass man manchmal etwas einfach nicht erzählen muss. Gerne würde er auf seiner neuen Schule auf Fidschi von seinen beiden Vätern erzählen, aber entscheidet bewusst, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist, denn Homosexualität ist auf Fidschi gesellschaftlich nicht akzeptiert… Nachdem Ebony an ihrer Wunschschule abgelehnt wird, muss sie auf eine andere High School. Inzwischen ist sie selbstbewusster und erklärt: „Wenn sie ein Problem damit haben, sind sie selber schuld. Wenn sie mich mobben wollen, werde ich’s ihnen schon zeigen.“

„Kinder brauchen Erzählungen, die ihr Leben und die Vielfalt ihrer Familienstrukturen reflektieren. Wir brauchen Geschichten, die nicht nur proklamieren: ‚Wir sind gleich, unsere Familien sind perfekt, unsere Familien sind genauso wie eure!‘ Aus diesem Grund ist GAYBY BABY auch kein Werbespot für gleichgeschlechtliche Familien, sondern ein Film über liebende Familien, die mit ihren Bedürfnissen und Werten kämpfen, wo Eltern auch mal überreagieren und Kinder enttäuscht werden. Gleichgeschlechtliche Familien sind nicht perfekt, aber auch nicht weniger perfekt als andere Familien.“, erklärt Regisseurin Maya Newell.

GAYBY BABY ist ein wunderbar bewegendes Portrait, das aus der Welt und Perspektive heranwachsender Kinder, die in Regenbogenfamilien aufwachsen, erzählt. Dabei ist erstaunlich, wie reflektiert und erwachsen sie bereits wirken. Eine Dokumentation, die eindrucksvoll veranschaulicht, was Familie eigentlich bedeutet: „Die Menschen, die dich zu dem machen, der du heute bist, die sind deine Familie!“( Zitat: Ebony).


Über den Film

GAYBY BABY generierte mehr als $100,000 durch Crowdfunding, die bis dato höchste Summe für einen australischen Dokumentarfilm. Er wurde für Good Pitch Australia ausgewählt. Das GAYBY BABY -Team ist aktuell dabei, die erste Phase einer Social Impact Kampagne auszurollen, um Verständnis für unterschiedliche Familienmodelle in Schulen und Gemeinden voranzutreiben.

Ausgewählte Festivals und Preise

  • Gewinner ATOM Award Best Documentary
  • Nominiert für AACTA Best Feature Documentary
  • Nominiert für AWGIE Best Feature Documentary
  • HotDocs 2015
  • Sydney Filmfestival 2015 – Zweitplatzierter bei Foxtel Audience Award
  • Melbourne International Film Festival 2015
  • BFI London 2015
  • Dok Leipzig 2015
  • Seatle L&G Festival 2015
  • Diagonale Graz 2016
  • One World Human Rights International Film Festival 2016

Auf Facebook verlosen wir JETZT 1 x 2 Kinokarten!

GAYBY BABY läuft demnächst in diesen Kinos: nach Kino suchen!

Zum Kinostart finden außerdem in vielen Städten im Anschluss an die Vorführungen Q&A mit der Filmcrew statt:

STADT KINO DATUM UHRZEIT TICKETS
BERLIN Central 23.06.16 21:15 Kaufen
CineStar – Kino in der KulturBrauerei 23.06.16 19:30 Kaufen
Moviemento 22.06.16 21:00 Kaufen
Xenon 22.06.16 19:00 Kaufen
HAMBURG Holi 24.06.16 18.00 Kaufen
FRANKFRUT A. M. Orfeos Erben 25.06.16 19:00 Kaufen
LEIPZIG Cinémathèque Leipzig 28.06.16 19:30 Kaufen
MÜNCHEN Arena 26.06.16 11:30 Kaufen
PASSAU Scharfrichter Kino 26.06.16 19:00 Kaufen

Diskussionsveranstaltungen im Anschluss von GAYBY BABY Vorführungen:

Do. 23. Juni, München, 19:00 Uhr, Arena Filmtheater
In Kooperation mit LesMamas e.V.
Filmvorführung + Diskussion mit Stephanie Gerlach (Autorin und Mitarbeiterin der neuen Fach- und Beratungsstelle Regenbogenfamilien in München) und Eltern sowie Kindern aus Regenbogenfamilien. Moderiert von Barbara Stenzel (Vorstandsmitglied LesMamas e.V.)

Fr. 24. Juni, Berlin, 20:15 Uhr, Xenon Kino
In Kooperation mit Regenbogenfamilienzentrum
Filmvorführung + Diskussion mit Constanze Körner (Leiterin Regenbogenfamilienzentrum in Berlin) und Mitgliedern von Regenbogenfamilien. Moderiert von Caroline Ausserer (Journalistin, ehemalige Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Schwulen Museum*)

Fr. 24. Juni, Münster
19:00 Uhr, Cinema & Kurbelkiste
In Kooperation mit der Kampagne „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“ und LAG Regenbogenfamilien NRW

So. 26. Juni, Berlin, 17:00 Uhr, Moviemento
In Kooperation mit Down Under Berlin Film Festival und Regenbogenfamilienzentrum
Filmvorführung + Diskussion mit Constanze Körner (Leiterin Regenbogenfamilienzentrum in Berlin) und einem Mitglied einer Regenbogenfamilie. Moderiert von Frances Hill (Festival Co-Leiterin von Down Under Berlin Film Festival).

Mi. 29. Juni, Bochum
19:00 Uhr, endstation.kino
In Kooperation mit der Rosa Strippe e.V.
Filmvorführung + Diskussion mit Ina Wilde (Rosa Strippe Gruppe „Ratz & Rübe“).

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT