Ellen Page, bekannt durch “Juno” und ihr sehr publikes Outing, war bereits zweimal in Japan. Beim dritten Mal: out and proud und mit Kamera für die Doku-Reihe GAYCATION.

Im ersten Teil von GAYCATION, eine neue Doku-Reihe, die die oscarnominierte Ellen Page und ihren besten Freund Ian Daniel rund um den Globus führen wird, ist sie also auf japanischen LGBT-Spuren. Sie entdecken eine gleichgeschlechtliche Hochzeitszeremonie in Kyoto und sind sogar beim Outing dabei. Da bleibt kein Auge trocken! Zudem treffen sie zwei heterosexuelle Boys-Love-Fans, die sich in einem Karaoke-Club in einem privaten Raum einen Yaoi-Porno anhören, weil sie sich gerne schämen. Ihre schwulen Freunde finden dieses Hobby eher weniger cool. Leider bleiben Yuri-Mangas außen vor.

Die rund vierzig Minuten sind lustig, gefühlvoll und melancholisch. Im Gespräch mit zwei schwulen Anwälten werden die Unterschiede im Umgang zu Deutschland klar: Asiatische Homophobie ist da, aber im Stillen.

Gute Clubbing-Tipps werden ebenfalls erwähnt: Yo Chin Cha und Onna no ko (zu deutsch: Mädchen), welches einen zusätzlichen Crossdressing-Aspekt bietet.


In GAYCATION soll u.a. deutlich gemacht werden, dass ein Outing in manchen Ländern noch immer Lebensgefahr bedeutet.

Die Episoden laufen immer mittwochs online bei VICELAND, Ableger des Lifestyle- und Jugendmagazins Vice.

Der neue Film Freeheld, mit Ellen Page und Julianne Moore in den Hauptrollen, läuft ab 7. April 2016 in den Kinos!

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Simone
27. writer. journalist. fangirl. hardest working girl in rock'n'roll. highly femme. munich.

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