Der Kurzfilm “Na und?” braucht eure Unterstützung!

Kurzfilm "Na und?" über eine lesbische Liebe in den 70er Jahren

© Nils Niestedt

Obwohl er erst 18 Jahre alt ist, dreht Keanu Pioch seit bereits 8 Jahren Filme. Aktuell arbeitet er an seinem zweiten Kurzfilm mit dem Namen “Na und?”.

Der neue Film des Berliners handelt von einer lesbischen Liebesgeschichte Ende der 70er Jahre in West Berlin. Die wohlerzogene Stefanie stammt aus einem behüteten Elternhaus, Regeln würde sie niemals brechen. Doch dann lernt sie Katja kennen…

Sie verlieben sich – ein Balanceakt zwischen Gefühl und einer konservativen Gesellschaft, der auch an Stefanies Familie nicht vorbeigeht.

In den 70ern stand Homosexualität in Deutschland noch unter Strafe (Paragraph 175, mehr dazu hier). Allerdings bezog sich der sogenannte “Schwulen-Paragraph” damals nur auf schwule Handlungen. Lesbische Frauen wurden einfach übersehen. Doch, wie lebten dann frauenliebende Frauen zu dieser Zeit? Dieser Frage will der Film so autentisch wie möglich nachgehen…


Um den Film, der teilweise sogar mit Super-8 gefilmt werden soll, finanzieren zu können, startete Keanu Pioch mit seiner jungen Filmcrew eine Crowdfunding-Kampagne. Da bisher noch nicht viel Geld zusammengekommen ist, droht das interessante Projekt leider zu scheitern. Damit wäre monatelange Arbeit umsonst gewesen und bereits investiertes Geld verloren.

Was hat ihn dazu bewogen, ausgerechnet dieses Thema für seinen Film zu nehmen? “Auf die Thematik hat mich eine lesbische Freundin gebracht. Sie meinte, sie wollte schon immer mal einen lesbischen Film machen. Das war ein günstiger Zufall, denn ich war gerade zu diesem Zeitpunkt bei der Vorbereitung und Planung zu „Na Und ?“ und hatte bloß noch keine ausschlaggebende Idee. Ich wusste nur, dass der Film diesmal einen Retro Stil haben soll. Aus der Kombination des Stils sowie der Idee der Freundin entstand die perfekte Story.”, erklärt uns Pioch seine Ambitionen hinter dem Kurzfilm und ergänzt: “Es ist meine Leidenschaft. Ich liebe es, meine Ideen in Bilder umzusetzen und damit Geschichten zu erzählen. Demnächst möchte ich Regie studieren und letztendlich mein Hobby zum Beruf machen. Da ich selbst schwul bin, konnte ich viel aus meiner eigenen Perspektive schreiben, jedoch habe ich mich für die Details der Charaktere bei Freunden beraten lassen.”

Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 21.07.2017! Wenn ihr das Projekt unterstützen wollt, könnt ihr dies hier tun: 

Crowdfounding-Seite: www.igg.me/at/naund

 

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT