Chloe

Chloe: Ein atemberaubender Thriller über Liebe, Lüge und Eifersucht - mit Julianne Moore und Amanda Seyfried.

“Denkst du, dass du mich kaufen kannst und ich dann einfach so wieder gehe?”

Die Gynäkologin Catherine fühlt sich alleine. Ihr Mann scheint sie nicht mehr anziehend zu finden, er flirtet mit seinen Studentinnen, mit der Kellnerin, mit jeder Frau, der er begegnet und ihr Sohn lässt sie nicht mehr an sich heran.

Eines Tages findet sie eine SMS auf dem Handy ihres Mannes: “Danke für gestern Abend. Miranda“. Catherine hält die Ungewissheit nicht mehr aus und setzt Chloe, eine bildhübsche Prostituirte, die ihr bei einem Abendessen im Restaurant aufgefallen ist, auf ihn an. Chloe soll seine Treue testen und herausfinden, ob er Catherine immer noch liebt.

Immer wieder trifft sich Catherine mit ihr und lässt sich davon berichten, wie ihr Mann sie betrügt. Chloe erzählt jedes winzige Detail, erzählt, wie sie immer weiter gehen, bis sie sich schließlich ein Hotelzimmer mieten. Dadurch fühlt sich Catherine ihrem Mann erstaunlich nah, auf eine gewisse Weise macht es sie sogar an.

Chloe verliebt sich währenddessen immer mehr in ihre Kundin. Nach einem Treffen in deren Praxis, trifft sie auf Catherines Sohn Michael, der sie an seine Mutter erinnert. Sie beginnen ein Gespräch, sie erzählt ihm von ihrer Lieblingsband und als es dazu kommt, dass sie ihm ihre rotlackierten Nägel in seinen Kopf schlägt, sorgt ihr reizvolles Äußeres dafür, dass sie ihm in Erinnerung bleibt.

Eines Abends fährt Catherine zu Chloe ins Hotel und nimmt sie mit auf’s Zimmer. Catherine ist völlig verzweifelt. Wieder will sie ihrem Mann nahe sein und schläft mit Chloe. Chloe sieht all ihre Sehnsüchte erfüllt und taucht am nächsten Morgen in Catherines Praxis auf, in der Erwartung, ihre Angebetete damit zu erfreuen. Wider der Erwartung versucht Catherine ihr klar zu machen, dass es ein Fehler war, mit ihr zu schlafen… doch Chloe versteht nicht, will nicht verstehen. Hat es Catherine etwa nichts bedeutet? Schließlich bietet Catherine ihr Geld an, damit sie verschwindet. Leistung gegen Geld.
Chloe geht, völlig konfus.

Wenig später ruft sie ihre einstige Kundin wieder an, meint, ihr Mann habe ihr seine Gefühle gestanden. Verletzt bestellt Catherine beide zu einem Treffen unter vier Augen. Als sie gerade mit ihrem Mann spricht, taucht Chloe auf. Jetzt muss Catherine feststellen, dass ihr Mann die hübsche Cloe noch nie gesehen hat. Chloe hat sie belogen und ihr Mann hat keine Affäre mit ihr.

Catherine erzählt ihm alles und gesteht ihm ihre Angst, nicht mehr attraktiv für ihn zu sein. Die beiden versöhnen sich. Sie fährt nach Hause, um sich für ihn schön zu machen und entdeckt ihren nackten Sohn in ihrem Bett – mit Chloe, die sich weder mit Entschuldigungen, noch mit Geld abspeisen lassen will. Denn sie will Catherine.

In ihrer Verzweiflung drückt Chloe dieser ihre Haarnadel an den Hals, und fordert einen Kuss. Catherine tut alles, um ihr Leben zu retten, doch als sie sieht, dass ihr Sohn zusieht, stößt sie Chloe weg. Diese kann sich grade so am Fensterrahmen festhalten. Ihr ist klar, dass Catherine sie nicht liebt und so lässt sie den Rahmen los.

Die Familie versucht Chloes Tod und die Umstände, die dazu geführt haben, zu vergessen. Die einzige Erinnerung an sie ist die Haarnadel.


Amanda Seyfried brilliert in der Rolle des sinnlichen Callgirls, das alle haben kann und nur Eine will. Auch Julianne Moore überzeugt.

Der Film “Chloe” fasziniert besonders durch den ständigen Unterton der Lüge. Bis zuletzt bleibt offen, wer lügt und wer die Wahrheit sagt.

Ein atemberaubender Thriller über Liebe, Lüge und Eifersucht.

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