Chinesische Dokumentation: Mama Rainbow

"Mama Rainbow" - Neue Dokumentation über tolerante Eltern und ihre homosexuellen Kinder in China!

Die Dokumentation “Mama Rainbow” wird aktuell auf vielen Filmfestivals und in verschiedenen Kinos u.a. in Boston, Mumbai und Vancouver gezeigt und handelt von dem Leben chinesischer Mütter und ihren homosexuellen Kindern. Hier wird die Mutter als enge Verbündete gezeigt. Endlich einmal etwas Positives im Gegensatz zu den Dokumentationen über dort herrschende konservative Familienkonstrukte und die Ablehnung eines homosexuellen Kindes.

Bisher hören wir immer nur, dass LGBTIs in China nicht offen homosexuell leben können. Die Gesellschaft ist dafür einfach zu konservativ. Nun gelingt es Regisseur Fan Popo das Gegenteil zu zeigen, um somit im besten Fall eben diese konervativen Menschen wachzurütteln. Er berichtet von einer neuen Generation Eltern – Eltern die bereit sind, ihre Kinder so zu lieben wie sie sind und sie auf ihrem sowieso schon harten Lebensweg zu unterstützen statt ihnen noch zusätzlich Steine in den Weg zu legen sowie sie im Extremfall sogar zu einer Umpolungstherapie zwingen.

In der etwa 30-minütigen Kurzversion der Dokumentation werden sechs Mütter und ihre homosexuellen Kinder porträtiert, im Fokus dabei immer die emotionale Verbindung zwischen beiden Seiten.  “Ich will eine Brücke zwischen LGBTI und ihren Familien bauen.”, erklärt Fan Popo.


Übrigens: Es war natürlich keine leichte Entscheidung für die Eltern und ihre Kinder zuzustimmen, dass der Film theoretisch überall gezeigt werden darf. Wie zu erwarten stellten sich zudem die chinesischen Behörden quer und verbannten den Film zunächst von Streamingseiten im Internet. “Rainbow Mama” konnte sich jedoch trotzdem durchsetzen, sodass nun alle Welt mit Respekt und Stolz sehen kann, wer die mutigen ProtagonistInnen sind, die künftig als Wegbereiter für eine neue Ära in China gesehen werden können.

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