„Bittersüßes Vermächtnis“ von C.R. Forster

Rezension: "Bittersüßes Vermächtnis" von C.R. Forster

„Bittersüßes Vermächtnis“ von C.R. Forster – ein spannender historischer Roman

Klappentext

Irland, anno 1814. Rhona McLeod ist eine junge Aristokratin, die ein wahrhaft ungewöhnliches Leben führt. Niemand ahnt, dass sie allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz ein mehr als inniges Verhältnis zu ihrer Zofe Sofie pflegt.

Als Rhonas wohl gehütetes Geheimnis aufgedeckt wird, ändert sich alles. Von einem auf den anderen Tag findet sich die willensstarke Frau in einem Strudel aus Ängsten, Intrigen und in dem magischen Bann der Countess O’Callahan wieder. Bei ihrer unermüdlichen Suche nach Antworten stößt Rhona auf ein bittersüßes Vermächtnis …

Auch das unbeschwerte Leben der Zofe Sofie findet ein jähes Ende. Erniedrigt und in die gnadenlose Wirklichkeit gestoßen, wird sie zur Marionette in einer perfiden Inszenierung, die auch Rhona ins Verderben reißen soll.

Kann Lady Rhona trotz der düsteren Schatten der Vergangenheit ihre Zukunft meistern? Und wessen Leben wird Sofie opfern, als sie vor die grausame Wahl gestellt wird?


Bittersüßes Vermächtnis“ (Butze Verlag) ist Liebesroman und historischer Thriller zugleich, der eine wirkungsvoll herzzerreißende Geschichte zweier sich liebender Frauen Anfang des 19. Jahrhunderts in Irland, die jedoch kaum eine Chance bekommen diese Liebe auszuleben, erzählt. Der Roman ist in verschiedene Kapitel unterteilt, welche sich hauptsächlich um die zwei Protagonistinnen und deren Begleiter drehen. In jedem dieser Kapitel kommt die Spannung nicht zu kurz. Das Hineinversetzen in die gut durchgearbeiteten Charaktere, die alle auch ihre eigene Geschichte erzählen, sowie in ihre tiefgründigen Seelen, Schmerzen und Freuden, fällt nicht schwer.

Autorin Kati Ruhl liest "Bittersüßes Vermächtnis" von C.R. Forster © Kati Ruhl
Autorin Kati Ruhl liest „Bittersüßes Vermächtnis“ von C.R. Forster © Kati Ruhl

Gut geschrieben sind ebenfalls die zeitlichen Vergleiche mit Kirche, Sexualität, Bräuche bishin zum Thema Zwangsverheiratung. C.R. Forster gelingt es, die Leserin ebenso schnell aus der schönen, heilen Welt zu holen, ähnlich wie es den Protagonistinnen widerfährt. So muss man beim Lesen des Öfteren innehalten um den Lauf der Geschichte zu verarbeiten.

Die Gedankengänge und Handlungen der einzelnen Personen sind stets gut nachzuvollziehen, auch wenn man sich beim Lesen das ein oder andere durchaus einmal anders wünschen würde.

Für diejenigen, die gerne spannende historische Romane lesen, bietet „Bittersüßes Vermächtnis“ ein ideales und spannendes Lesevergnügen auf 316 Seiten, um in unserer Welt bewusst abzuschalten und in eine längst vergangene Zeit zu versinken. Mit vielen unerwarteten Wendungen und reizvollen Dialogen liest sich der Roman am besten an grauen, düsteren Tagen.

Auf C.R. Forsters Website erfahrt ihr mehr über den interessanten Roman …

Eine kostenlose Leseprobe findet ihr hier.

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kati ruhl
geboren bin ich im weniger beschaulichen magdeburg. sehr schnell zog es mich aber in die stadt der dichter und denker nach weimar. mit dem schreiben beschäftige ich mich seit ich das erste mal meine buchstaben richtig aneinander reihen konnte. in meiner freizeit schreibe ich essays, kurzgeschichten, gedichte und theaterstücke. ich bin ausgebildete ergotherapeutin, widme mich aber gerade intensiv dem schreiben und meinem wohl.

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