Anatomy of a Love Seen

"Anatomy of a Love Seen" - unglaublich tiefgehend und feinsinnig!

„I made it up, so that you two could magically get back together and I could actually feel, that true love really does exist!“

Mal (Jill Evyn) und Zoe (Sharon Hinnendael) drehen zusammen einen Film, eine Liebesszene. Alle am Set sind gut drauf, besonders die beiden Frauen. Lachend liegen sie zusammen im Bett, spielen ihre Rollen perfekt. Und dann kommt die Liebe. Nicht mehr Jordan sieht in Zoes Augen, nein, Mal ist es und sie verliebt sich in Zoe.

Eine gewisse Zeit führen sie eine glückliche Beziehung, dann macht Mal Schluss, aus Angst, von Zoe verlassen zu werden.

Ein paar Monate später müssen die beiden wieder zusammen drehen, wieder genau die gleiche Liebesszene. Sie treffen das erste Mal seit Monaten aufeinander. Der Schmerz ist noch da, das Warum liegt noch in der Luft. Wieder liegen sie gemeinsam im Bett und küssen sich. Kann das Wunder noch einmal passieren?

Auf der anderen Seite ist da Anne (Constance Brenneman), die mit der Regisseurin Kara (Marina Rice Bader) befreundet ist. Sie liebt ihre Freundin so sehr und wünscht sich nichts mehr, als von ihr gesehen zu werden, wirklich gesehen. Kara wiederum bemüht sich mit all ihrer Kraft, die Beziehung zwischen Mal und Zoe zu retten.

Vier Frauen, alle mit demselben Problem: Liebe und ihre Schmerzen.


Anatomy of a Love Seen“ ist ein unglaublich tiefgehender und feinsinniger Film. Er drückt sich weniger über den Text, als viel mehr über Bilder sowie durch die Bewegungen und die Mimik der Schauspieler ohne ein unnötiges Wort aus. Der Film, bei dem Marina Rice Bader Regie führte, schafft es, die Verletzlichkeit und den bittersüßen Schmerz dieser Liebe in Bilder umzuwandeln und – wichtiger noch – verständlich zu machen. Es ist kein Liebesfilm, mehr ein Film über die Liebe, ein Film, der zugleich weh tut, weil so viel Wahrheit darin steckt und dessen Schönheit so sehr überwältigt, wenn man ihn lässt.

 

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