Amber Heard über die Folgen ihres Outings und ihren Wunsch an die LGBT-Community

Amber Heard spricht über die negativen Folgen ihres Outings...

Amber Heard hat einen ziemlich sinnvollen Wunsch an die LGBT-Community:

Nach ihrem Coming-out 2010 bekam die bisexuelle Amber Heard (30) den Stempel „Problematisch“ aufgedrückt. Damals nahmen Kritiker an, dass sie es künftig schwer haben würde, weibliche Hauptrollen zu bekommen. Selbst habe sie bei ihrem Outing angeblich nicht so weit gedacht. Als sie vor rund sieben Jahren auf einer Veranstaltung jemand von ‚After Ellen‘ fragte, mit wem sie dort sei und was ihr diese Person bedeuten würde, bekannte sie sich offen zu ihrer damaligen Partnerin Tasya van Ree (40).

Bei der ‚Pride and Prejudice‘-Veranstaltung des Magazins ‚The Economist‘ am 23. März 2017 in New York, bei der es um die Thematik LGBT-Inklusion im Business geht, gestand die Schauspielerin (Film: The Danish Girl) und Ex-Ehefrau von Johnny Depp: „Ich war einfach nur ehrlich. Aber ich habe am Gesichtsausdruck der Leute gesehen, dass es für sie ein Problem war. Meine armen Presseagenten. Ich habe dann erst das Gewicht erkannt und warum so viele Leute – Agenten und Berater – das nicht mit meinem Namen in Verbindung bringen wollten.“

Weiterhin erklärt die 30-Jährige: „Ich habe einen Stempel aufgedrückt bekommen. Ich habe mich selbst allerdings nie damit definiert mit welcher Person ich gerade meine Zeit verbringe. In dieser besonderen Situation fühlte ich aber eine große Verantwortung. Also biss ich in den sauren Apfel.“

Sie fügte hinzu: „Ich stehe hier unter vielen führenden Kolleginnen. Ich bin jetzt eine von vielen und habe Arbeit. Wenn wir die Welt um uns herum reflektiert betrachten und Geschichten erzählen wollen, müssen wir den Status quo herausfordern, um Menschen zu erreichen. Wir müssen aktiv werden. Wenn jeder schwule Mann, den ich in Hollywood persönlich kenne, sich morgen outen würde, wäre das in einem Monat schon kein Thema mehr. Es liegt ein langer Weg vor uns.

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