15 Fakten, die Heterosexuelle über Lesben wissen sollten

Fakten, die wir immer und immer wieder erklären…

  1. Lesbisch sein ist keine Phase, sondern Fakt.

  2. Lesben sind grundsätzlich keine Männerhasser!

  3. Nicht alle Lesben spielen Fußball und trinken Bier.

  4. In einer lesbischen Partnerschaft ist keine der Mann.

  5. In einer lesbischen Partnerschaft geht es nicht nur um Sex.

  6. Lesben können auch lange Haare haben und sehr feminin sein.

  7. Lesben sind nicht gleichzusetzen mit heterosexuellen Männern.

  8. Für Lesben gibt es keinen richtigen Mann, sondern n-u-r  eine richtige Frau.

  9. Lesben fühlen sich nicht von allen Frauen angezogen, die ihnen begegnen.

  10. Nicht alle Lesben lassen sich in die Schubladen „Butch“ und“ Femme“ einsortieren.

  11. Lesben haben grundsätzlich kein gestörtes Verhältnis zu ihren Eltern oder sich selbst.

  12. Lesben mögen es eher nicht, wenn sie als Versuchskaninchen von heterosexuellen Frauen herhalten sollen.

  13. Wenn eine Lesbe nicht in einer Beziehung ist bedeutet das nicht im Umkehrschluss, dass sie noch nicht den richtigen Mann getroffen hat.

  14. Indem man eine Lesbe fragt, warum sie keine Männer mag – erwartet man, dass sie mal eben so ihr ganzes Weltbild und sich selbst hinterfragt.

  15. Lesben können, genauso wie Heterosexuelle, auch ohne mit einem Mann geschlafen zu haben, wissen, dass sie einzig und allein auf Frauen stehen.

13 KOMMENTARE

  1. Also ich muss sagen, dass ich noch NIE mit einem dieser Vorurteile konfrontiert wurde. Ich glaube manchmal, dass viele Lesben denken, dass so heterosexuelle denken 😉

  2. Als Mann mit einer lesbischen Schwägerin muss ich mich ernstlich fragen, der diese „Fakten“ verzapft hat. Teilweise total idiotisch. Als Beispiel nehme ich nur mal 3. / 6. / 9. .

    Mag sein, dass in solch einer Beziehung niemand der Mann ist, doch gibt es genug, die sich wie welche anziehen, bewegen und leider teilweise auch so benehmen…

  3. Boah, ich kenne viele dieser Vorurteile -_-
    Okay, Nummer 3 trifft auf mich zu, auf meine Frau aber ebenso 😀
    Aber ansonsten… am meisten habe ich mich bezüglich dieser „Das ist doch nur ’ne Phase!“- und „Du hast doch nur noch nicht den richtigen mann getroffen!“-Geschichten aufgeregt.
    Zuerst bei meinem Stiefvater (1958er Jahrgang, Exmann meiner 1967 geborenen Mutter, beide seit der Scheidung eng befreundet), der das meinte, vor ein paar Monaten zum letzten Mal. Ich bin seit November 2010 vergeben, meine Antwort: „NJE, ich brauche keinen Mann an meiner Seite, denn ich habe meine Frau! Ihr gehört mein Herz! Sie gibt mir, was mir kein Mann je wird geben können! Und damit BASTA!“. Seitdem ist diesbezüglich Ruhe. Er dachte lange Zeit, dass ich in der Grundschule mit dem Roman aus meiner Klasse angebandelt hätte. Ich klärte ihn darüber auf, dass es nicht der Roman war (er und ich haben uns gehasst und ständig geprügelt), sondern die Sarah. Meine Mutter wusste es damals schon ^^ aber sie war cool damit und behielt dieses Wissen für sich ^^
    Mit einem Exfreund meiner Mum hatte ich das Thema auch schon… das war, kurz nachdem meine Beziehung anfing.
    Mit ein paar Jungs aus meiner Schulclique auch, als ich mich outete. Sie ahnten es vorher schon. Natürlich kamen die üblichen Fragen. Das störte mich allerdings nicht, schließlich bin ich wohl die erste Lesbe, die sie da kannten ^^
    Meine Jungs: „Ja, fehlt dir dabei nicht etwas, wenn du keinen Sex mit Männern hast?“
    Ich: „Jungs, mal ehrlich: Würdet ihr mit Männern schlafen, wenn ihr sie auf Beziehungsebene nicht anziehend findet?“
    Meine Jungs: „Nee!“
    Ich: „Seht ihr, geht mir auch so. Ich stehe ebenso auf Frauen wie ihr. Aber eben nicht auf jede, die ich sehe!“
    Meine Jungs: „Wir auch nicht!“
    Seitdem ist in der Clique alles komplett cool. Gibt es Probleme mit den Ladies, bin ich die erste Ratgeberin ^^
    Ich mag Männer: Als Familienangehörige, Freunde (Kumpelmäßig!), Arbeitskollegen, Vereinskollegen, Trainer und Co-Trainer, Kommilitonen etc. – aber eben nicht als Partner. So einfach erkläre ich es jedem, der mich fragt.
    Klar, ich laufe mehr maskulin herum, sehe so aus. Meine Frau ist das Gegenteil davon. Aber es läuft.
    Die Menschen, egal worauf sie stehen, sind vielfältig.
    Jeder Mensch sollte seine eigene Schublade haben: INDIVIDUELL!

  4. „In einer lesbischen Partnerschaft ist keine der Mann.“

    Da habe ich aber von ein paar Lesben, die ich kenne, was anderes gehört. Die haben eindeutig gesagt, dass sie in einer Beziehung gern den männlichen, beschützenden Part haben.

    „Für Lesben gibt es keinen richtigen Mann, sondern n-u-r eine richtige Frau.“

    Umgekehrt gilt das gleiche – ich weiß gar nicht, wie oft ich mir von lesbischen Bekannten schon anhören musste, dass ich nur mal mit ihnen ins Bett gehen müsste, um auf den Geschmack zu kommen :-O

    „Lesben haben grundsätzlich kein gestörtes Verhältnis zu ihren Eltern oder sich selbst.“

    Das stimmt nicht, dass Lesben grundsätzlich kein gestörtes Verhältnis zu ihren Eltern haben. Ich kenne welche, die haben das durchaus. Oder meintest du vielleicht „Lesben haben kein grundsätzlich gestörtes Verhältnis zu Uhren eltern“ ? (Ja, der veränderte Satzbau macht tatsächlich einen riesigen Unterschied!)

    Insgesamt würde ich einfach mal behaupten, dass Lesben genauso unterschiedlich sind wie alle anderen Menschen auch und man sie nicht in einen Topf stecken kann. Von daher finde ich persönlich den Artikel vollkommen überflüssig. Man kann nicht sagen „Lesben sind so und so, das müsst ihr über sie wissen“, denn jeder Mensch ist anders. Was auf die eine zutrifft, muss nicht zwangsläufig auf alle zutreffen.

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